Voraussetzung für eine hochwertige Pulverbeschichtung ist eine gute, auf die Erfordernisse abgestimmte Vorbehandlung der zu beschichtenden Werkstücke.
Dafür kommen Verfahren wie das Strahlen, das Entfetten, das Beizen, das Phosphatieren und das Passivieren in Frage. Der gesamte Vorbehandlungsprozess lässt sich in 3 Gruppen einteilen. Welche Prozessschritte notwendig sind, gibt das Material, der Rohzustand und die späteren Anforderungen und Belastungen der Teile vor. Die 3 Gruppen:
- Entfernen von Zunder und Korrosion
durch Strahlen mit abrasiven Strahlmitteln oder durch Beizen (sauer oder alkalisch). Damit erreicht man eine Oberflächenvergrößerung, wodurch die Lackhaftung erhöht wird. - Reinigen und entfetten
Entfernen der Schmutzrückstände nach dem Strahlen mit wässrigen alkalischen, neutralen oder sauren Reinigungsmedien durch Spritzen oder Tauchen. - Erzeugung von Konversionsschichten
Konversionsschichten dienen zur Erhöhung des Korrosionsschutzes und zur Herstellung eines verbesserten Haftgrundes durch FE- Phosphatierung und Zink-Phosphatierung. Außerdem dient diese Schicht zur Reib- und Verschleißminderung sowie zur elektrischen Isolation. Phosphatierungen können durch Tauchen und Spritzen aufgetragen werden.
Mit Passivieren erzeugt man eine gezielte nichtmetallische Schutzschicht, welche die Korrosion des Grundwerkstoffes verhindern soll.
Die neue Chargen-Vorbehandlungsanlage der Firma Noppel bietet der Beschichtung in Hohenwestedt optimale Beschichtungsergebnisse auf kleimem Raum durch die quer verfahrbare Kabine (siehe Bild) sind in diese Fall 12 verschiedene Bäder zu nutzen und können so programmgesteuert verschiedenste Materialien optimal vorbehandeln.

Die teilweise beheizten Bäder für den optimierten Chemieeinsatz und die abschliessende VE-Wasserbehandlung garantieren eine optimale Vorbehandlung der Teile und damit eine sichere Pulverhaftung.
